Kultur des Vergnügens

Kultur des Vergnügens: Kirmes und Freizeitparks - Schausteller und Fahrgeschäfte.
Facetten nicht-alltäglicher Orte

Es ist bunt, es ist voll, es ist laut – das Vergnügen hat einen Ort gefunden, an dem es sich manifestiert: den Jahrmarkt und dessen modernen Verwandten, den Themenpark. Dieser Band bearbeitet umfassend die Kultur dieses öffentlichen und zugleich nicht-alltäglichen Raumes – und beantwortet die Frage, was die Faszination solcher Orte ausmacht. Die Beiträge untersuchen die Geschichte des Salzburger Dult, der Luxemburger Schueberfouer, des Hamburger Hugo Haase Parks oder des Wiener Praters, zeichnen die Geschichte des Karussells, des Jahrmarktkinos, der Geisterbahn, der Achterbahn oder der fast vergessenen Jahrmarktsorgel nach. Sie arbeiten eine Sozialgeschichte der Schaustellerei heraus, analysieren die Motivationen, Jahrmärkte und Vergnügungsparks zu besuchen und dort an bestimmten Orten zu verweilen, und zeigen, wie das Phänomen in der Literatur, im Film und in der bildenden Kunst aufgegriffen und thematisiert wird.



ISBN: 978-3837610703, Bielefeld, 2009




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Randnotizen und Pressestimmen zum Buch


"Sacha Szabo stürzt sich häufig ins Vergnügen, aber rein wissenschaftlich. Der Soziologe erforscht die tieferen Gründe warum es Menschen in Vergnügungsparks zieht."
Arte Xenius, 01.10.09

" ... über den Rummel nachzudenken lohnt sich. Der von Sacha Szabo herausgegebene Reader „Kultur des Vergnügens“ beleuchtet die Welt der Fahrgeschäfte vom 18. Jahrhundert bis heute. Der Rummelplatz bietet Vieles: die Chance, vor anderen Stärke zu beweisen; außerdem das „technische Generieren von Emotionen durch kinetische Energie“, sprich: Rauschgefühle, Transzendenzerfahrungen durch Geschwindigkeit."
Sassan Niasseri, Tip-Berlin.de, 09.12.09

"Der Unterhaltungsforscher Sacha Szabo hat verschiedene Bücher über das Phänomen Kirmes, Rummel, Jahrmarkt geschrieben."
SR2, 22.08.10

"Die emotionale Ernte dieser Maschinenchoreografie beschreibt der Technikhistoriker Stefan Poser in dem 2009 von Sacha Szabo herausgegebenen Sammelband „Kultur des Vergnügens“."
FAZ, 17.09.2010

"Soziologen, Psychologen, Kunsthistoriker, Kulturwissenschaftler und Volkskundler beschäftigen sich seit Längerem mit dem, was der Herausgeber des Bandes „Kultur des Vergnügens“ nennt. Der Anspruch von Szabo geht jedoch über eine Sammlung dieser vielfältigen wissenschaftlichen Sichtweisen auf dasselbe kulturelle Phänomen hinaus. Er bezieht auch die Stimmen der Szenekenner „hinter den Kulissen“ ein – etwa Schausteller, Achterbahn-Ingenieure und Filmemacher."
Yvonne Niekrenz, socialnet, 02.06.10 (socialnet Rezensionen unter http://www.socialnet.de/rezensionen/9505.php)

"Der Band [...] eröffnet dem Leser ein breites Spektrum an unterschiedlich bearbeiteten Themen, wirft dabei gleichzeitig weiterführende Fragen auf."
Thomas Schindler, Zeitschrift für Volkskunde, 107/1 (2011)

"Mit seiner "Kultur des Vergnügens" (Transcript Verlag, 2009) hat er Kirmes und Jahrmärkten ein ganzes Buch gewidmet. Vergnügliche Illusionswelten sind diese laut Szabo: Denn Glücksräusche versprechen nicht nur die immer rasanteren Fahrgeschäfte - auch die Fress- und Trinkkultur auf dem Rummelplatz kann so manchen Besucher in Ekstase versetzen."
Weser Kurier, 30.03.12

"Der Unterhaltungswissenschaftler Sacha Szabo erzählt über die Filmvorführungen auf der Kirmes."
DR Wissen, 16.08.13

"Auf dem Karussell wird der Fahrgast ganz Körper – und das signalisiert ihm Wirklichkeit. "Der Körper ist für viele der letzte Garant, etwas Reales zu erleben", sagt der Soziologe Sacha Szabo."
Rheinische Post, 09.07.2014

"Dr. Sacha Szabo promovierte an der Universität Freiburg über Volksfeste und Freizeitparks. [...] Mit Sarah Schaefer, studentische Mitarbeiterin in der DSB-Hauptgeschäftsstelle, sprach er über die Bedeutung von Volksfesten, die Rolle der Schausteller und erklärte, warum Volksfeste ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens sind."
DSB, 09.09.2014

"Der Soziologe Sacha Szabo, der ein Buch über das Oktoberfest verfasst hat, sieht das Unkomplizierte als Hauptgrund für die Beliebtheit: "Man verbrüdert sich auf dem Oktoberfest und ist sofort per Du. Und es gibt keine Standesunterschiede, jeder wird sofort von der Feiergemeinde aufgenommen." Die Normen und Regeln des Alltags würden ausser Kraft gesetzt."
Zürichsee-Zeitung, 08.10.2014

"Dass das Oktoberfest ein Exportschlager ist. Experten wie Sacha Szabo wundert das nicht."
MDR Exakt, 22.10.2014

Dabei gibt die Weltlage zur Zeit wenig Anlässe zum Feiern her: Gefühlt herrschen Krise, Krieg und Terror. Trotzdem feiern wir - und das ist auch richtig so, sagt der Soziologe Sascha Szabo aus Freiburg.
Hessischer Rundfunk, 16.02.2015

"Wir können nicht ständig feiern. Das halten wir gar nicht aus", mein Szabo. Aber für einen kurzen Moment sei Erlebnisgegenwart, das Aufgehen im Hier und Jetzt etwas Wunderbares"
emotion, 8/2015

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