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Rausch und Rummel

Rausch und Rummel. Attraktionen auf Jahrmärkten und in Vergnügungsparks. Eine soziologische Kulturgeschichte

Achterbahn, Karussell oder Riesenrad: Diese spannende soziologische Kulturgeschichte der Jahrmärkte und Vergnügungsparks stellt die dortigen Vergnügungsanlagen vor und geht der Frage nach, was genau den Reiz derartiger Volksbelustigungen ausmacht. Und sie zeigt: Diese technischen Attraktionen erzeugen transzendente Erfahrungen, die von den Rezipienten als Reflex auf eine ausdifferenzierte Moderne nachgefragt und abgerufen werden.


ISBN: 3-89942-566-9, Bielefeld, 2006



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Randnotizen und Pressestimmen zum Buch

"Lesestoff für den Kirmes-Fan."
Rides-In-Motion, 09.10.06

"Wenn ein Soziologe und Spieltheoretiker sich mit der Geschichte des Rummels befasst, verspricht das interessant zu werden. Die Studie von Sacha-Roger Szabo erfüllt diese Erwartungen. Zahlreiche, vor allem historische Fotos illustrieren den Band, der eine wesentliche Bereicherung der Literatur zum Schaustellerwesen darstellt."
Der Komet, 1, 2007

"[Hier] ist eine sehr schöne Studie zwischen post-griechischem Agon [...] und post-römischem Alea entstanden. Vor allem die Passagen über die lustvollen Karussell-Fahrten erzeugen Vorfreude auf den nächsten Rauschrummelbesuch."
Berliner Morgenpost, 16.02.2007

"Wir begrüssen den Soziologen Sacha Szabo. Bei Ihnen kann man nachlesen wann das mit der Kirmes angefangen hat."
"Planet Wissen" - "Von Achterbahn bis Zuckerwatte", WDR, 07.10.07

"Drei Buchvorstellungen möchten wir unseren Lesern an Herz leben. Die erste heißt „Rausch und Rummel“ und basiert auf der Promotionsarbeit des Freiburger Soziologen Sacha-Roger Szabo. Nach der Darstellung der historischen Entwicklung diverser Attraktion interpretiert der Verfasser diese Anlagen soziologisch und kommt mitunter zu überraschenden Einsichten."
Kirmes und Park Revue, 8/07

"Als ein Einstieg in die Jahrmarktsforschung und die Geschichte der Jahrmarkttraditionen lässt sich Szabos Einführung [...] gut lesen, was nicht zuletzt an den ausführlichen und interessanten Beschreibungen der Attraktionen liegt."
Marcus Merkel, Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde, 2008

"Seit 200 Jahren feiern die Münchner ihr Oktoberfest. [...] Gründe genug das Oktoberfest in einer bierlaunigen Runde mit dem Soziologen und Unterhaltungsforscher Sacha Szabo zu erörtern."
SWR2, 21.09.08

"Seit wann gibt es sie überhaupt; die Kirmes, den Jahrmarkt. Die Frage beantwortet Sacha Szabo."
SWR2, 23.09.08

"Endlich [...] können wir nun die Geschichte des Vergnügens kennenlernen [...]."
Elmar Schenkel, Inklings-Jahrbuch, 27 /2009

"Es bietet sich aber auch eine tiefer gehende Vermutung an, die Sacha-Roger Szabo in seinem ebenso lesenswerten wie wissenschaftlich fundierten Werk „Rausch und Rummel – Attraktionen auf Jahrmärkten und in Vergnügungsparks“ anstellt. Danach bietet die Kirmes ein Ganzheitserlebnis an, „das in dieser Qualität selten erlebbar ist."
inHerne, 3/09

"Was als Wissenschaftsgebiet "Soziologie" oft nicht sehr spannend klingt, wird in Szabos Fall zu einer Wissenschaft, die sich um die Unterhaltung, deren Voraussetzungen und gesellschaftlichen Wirkungen kümmert. [...] Seine soziologische Doktorarbeit mit dem Titel "Rausch und Rummel" führte ihn auf Jahrmärkte und in Vergnügungsparks. Dort untersuchte er unterschiedliche Reize, wie man sie in Achterbahnen, Schießständen und Losbuden erlebt. Was für andere Menschen einfach dem reinen Vergnügen gilt, wird für Szabo zum Forschungsgegenstand: Die Menschen in und an diesen Attraktionen interessieren ihn – wie sie an diesem Ort ihre innersten Triebe und Sehnsüchte ausleben.
"BZ Portrait", Badische Zeitung, 27.03.09

"„Doch was macht den Reiz aus, sich in die spöttisch „Kotzmühle“ genannten Gefährte zu klemmen und die Schwerkraft auszuhebeln? „Es ist die Lust am Nervenkitzel“, sagt Kultursoziologe Sasha Szabo, der seine Doktorarbeit über „Attraktionen auf Jahrmärkten und in Vergnügungsparks“ schrieb."
Kölner Express, 19.04.09

"Kopfüber glücklich. Warum sind Achterbahnen so beliebt. Ein Freiburger Soziologe machte den Selbst-versuch."
Emotion, 9/09

"Der Soziologe Sacha Szabo hat sich intensiv mit Volksfesten beschäftigt."
SWR1, 24.09.10

""Jahrmärkte gehören hierzulande zum Kulturgut" sagt Soziologe und Unterhaltungswissenschaftler Sacha Szabo, der über die reisenden Attraktionen promoviert hat."
Die Welt, 23.07.13

„Im Lebkuchenherz finden wir noch heute kirchliche Symbolik und erotisches Knistern“, erzählt der Soziologe Sacha Szabo, der in dem Buch „Rausch und Rummel“ beschreibt, wie sich die Volksfeste aus kirchlichen Feiern entwickelt haben.
PM History, 10.2013

"Bierlachen auf den Tischen, Essenesreste auf dem Boden und Schweiß in der Luft – für Sacha Szabo sind das paradiesische Zustände. Szabo ist kein Bierzelt-Wirt auf dem Oktoberfest, sondern Soziologe. Er hat „Rausch und Rummel“ erforscht und darüber ein Buch veröffentlicht. „Im Rausch geht der Mensch in seiner Umwelt auf und blendet das Wissen um die eigene Sterblichkeit aus. Diese außergewöhnliche Erfahrung kann man als ein Jenseits der Realität, also als Paradies verstehen.“
Südwest Presse, 27.09.2013

"Der Freiburger Soziologe Sacha Szabo, der über Attraktionen auf Jahrmärkten und in Vergnügungsparks promoviert hat, zählt die Achterbahnfahrt zu den Rausschspielen. Ihr „kennzeichnendes Element" sei „ihre völlige Unproduktivität und scheinbare Sinnlosigkeit“.2
Maik Söhler, TAZ.de, 11.11.13

2Wesentlich härter umkämpft ist der Markt der Schausteller. Diese werden einen schweren Stand haben, ist sich Unterhaltungswissenschaftler Szabo sicher. Er hat sich ausgiebig mit dem Thema befasst und auch Bücher dazu geschrieben. „Fahrgeschäfte werden oft nur als Beiwerk gesehen, dabei sind sie ein zentrales Element — ansonsten wäre es ja nur ein Bierfest.“2
Mittelbayrische Zeitung, 24.08.13

"Für Sacha Szabo, Soziologe und Autor des Buchs »Rausch und Rummel«, ist es die »Angst-Lust«, die jedes Jahr Millionen von Menschen vor Achterbahnen Schlange stehen lässt. [...] »Sie wollen Vergangenheit und Zukunft vergessen und damit auch das tief sitzende Wissen um die eigene Sterblichkeit. Das gelingt beim Achterbahnfahren, indem man sich für drei Minuten vollkommen auf die Gegenwart konzentriert.« [...] »Eine Achterbahn«, sagt Szabo, »ist Flugbahn und Rennbahn und Raumfahrt in einem. Nichts bietet ein ähnliches Ganzkörpererlebnis.«"
DB Mobil, 4/2014

"Der Unterhaltungswissenschaftler Sacha Szabo untersucht, womit sich andere nur zum Spaß beschäftigen - zum Beispiel mit der Achterbahn. Für ihn ist die Achterbahn eine Scream Machine und eine Fahrt darin ein Thrill Ride, der uns für einen Moment unsterblich macht."
DRadio Wissen, 06.04.2014

"Der Freiburger Soziologe und Unterhaltungswissenschaftler Sacha Szabo sieht den Reiz einer Fahrt auch in der Möglichkeit, sich völlständig auf die Gegenwart zu konzentrieren. "Die eigene Endlichkeit, die Vergangenheit, die Zukunft sind in diesem Moment vergessen"."
Life Magazin, Bauernfeind, 02/2014

"Der Soziologe Sacha Szabo hat eine unterhaltsame Kulturanalyse des Jahrmarkts geschrieben."
Rheinische Post, 09.07.2014

"Vor allem die Fahrgeschäfte ermöglichen eine Auszeit vom Alltag, sagt Kulturwissenschaftler Sacha Szabo. Der Körper wird beschleunigt, also beansprucht, in diesem Rausch können die Besucher ihre Sorgen und Nöte vergessen."
WDR, 29.07.2014

"Vor allem die Fahrgeschäfte auf dem Rummel sorgen für eine Auszeit vom Alltag. Diese These stellt der Kulturwissenschaftler Sacha Szabo auf. Der Körper wird demnach beschleunigt, also beansprucht. In diesem Rausch können die Besucher ihre Sorgen und Nöte vergessen."
Westfälische Nachrichten, 22.08.2014

"Volksfest-Experte Sascha Szabo. Das Oktoberfest veränderts sich und bleibt doch gleich. Volksfestforscher (und Soziologe) Sascha Szabo kommentiert fünf Thesen zur Wiesn."
02.10.2014, BR, Story (Blog-Reportage)

"Was den Reiz der Wiesn ausmacht darüber sprechen wir mit dem Kulturwissenschaftler Sacha Szabo."
Bayrischer Rundfunk, Wiesn - Live 2014, 02.10.2014

"Der Kulturwissenschaftler Sacha-Roger Szabo bescheinigt dem Vergnügungspark sogar transzendente Qualitäten: Fahrgeschäfte und Schaubuden vermitteln Schwindel und Irritation, zwischen Achterbahn, Spiegelkabinett und der Dame mit dem Bart werden vermeintliche Sicherheiten ins Wanken gebracht und so die Möglichkeit einer Erfahrung mit einer anderen Wirklichkeit geschaffen: Der Orientierungsverlust als besondere Erlebnisqualität."
Tübinger Tagblatt, 27.05.2015

"„Fast jede Attraktion in einem Vergnügungspark ist eine gigantische Variante der Spielgeräte, die man aus seiner Kindheit kennt“, erklärt Dr. Sacha Szabo die ungebrochene Faszination, die diese Einrichtungen selbst auf gestandene Männer ausüben. Der Freiburger Soziologe erforscht Alltagskulturen und hat eine Doktorarbeit über Jahrmärkte und Vergnügungsparks geschrieben. Für ihn sind Letztere ein zeitgemäßes Mittel, um wenigstens für einen Moment die Alltagssorgen hinter sich zu lassen."
C3H8, 1/2015

"Stefan Berger im Gespräch mit Sacha Szabo: Der Soziologe hat sich mit der sozialen Funktion von Jahrmärkten und Themenparks beschäftigt und erklärt ihre Entstehung, ihre Unterschiede, wer dort arbeitet und warum sie auch noch heute Menschen faszinieren."
SR1, 14.09.2015

"Schausteller fürchten sich vor den Folgen eines Gerichtsurteils: Es hat den Bestandsschutz für alte Fahrgeschäfte aufgehoben - Riesenrad und Achterbahn könnten bald verschwinden. Dabei passten solche Attraktionen gut ins digitale Zeitalter, findet der Soziologe Sacha Szabo."
Deutschlandradio Kultur, 07.12.2015

"Kirmessoziologe klingt lustig ist aber ernst gemeint, der Kulturwissenschaftlicher Sacha Szabo interessiert sich für unsere Arten sich zu amüsieren."
WDR 5, 21.03.2016

SWR2-Moderator Jörg Biesler klärt im Gespräch mit dem Wissenschaftler unter anderem, warum wir in Vergnügungsparks gehen sollten – oder auch warum nicht. Es geht um kulturhistorische Entwicklungen – unter anderem auch um Anbahnungsmöglichkeiten auf dem Rummelplatz.
SWR2, Matinee, 22.05.2016

"Diese Feste sind auch darum so beliebt, weil sie ein kurzes Jenseits der Alltagssorgen erlauben.“ Rauschbringer seien etwa auf dem Jahrmarkt die Achterbahn und auf dem Oktoberfest selbstredend der Alkohol."
Badische Neues Nachrichten, 27.06.2016

"Das kennzeichnende Element aller Fahrgeschäfte, so hat es der Populär-Soziologe Sacha Szabo einmal formuliert, sei "ihre völlige Unproduktivität und scheinbare Sinnlosigkeit""
Süddeutsche Zeitung, 11.08.2016

"Die gesellschaftliche Funktion von Volksfesten hat sich nach Einschätzung eines Soziologen über die Jahrhunderte kaum verändert. «Der Einzelne genießt einen kurzen Moment der Sorglosigkeit, und die Gemeinschaft versichert sich ihrer Identität - das leisten Volksfeste seit jeher», sagte Sacha Szabo vom Freiburger Institut für Theoriekultur"
BILD.de, 04.09.2016

"„Volksfeste haben nichts von ihrer Attraktivität verloren“, sagt der Freiburger Soziologe Sacha Szabo. Seit jeher hätten solche Feste vor allem zwei Funktionen: Der Einzelne erfreut sich an einer Auszeit vom Alltag, genießt einen kurzen Moment der Sorglosigkeit, und die Gemeinschaft versichert sich ihrer Identität."
Südwest Presse, 14.09.2016

"Rausch und Rummel heisst das Buch dass der Freiburger Soziologe zur Festplatzbelustigung geschrieben hat. Er weiss was die Leute in die Festzelte treibt."
SWR1, 26.09.2016

"Die Kirmes führe die Besucher weg von den Sorgen des Alltags, sagt Kulturwissenschaftler Sacha Szabo, der seine Promotion zum Thema Jahrmarktsattraktionen verfasst hat."
Rheinische Post, 13.07.2017

"Grundsätzlich ist die Faszination zum Volksfest aber eine, die sich seit Jahrhunderten nicht geändert hat: "Volksfeste erlauben den Menschen eine Auszeit vom Alltag, für einen kurzen Moment sind die kleinen Sorgen des Alltags und die großen Sorgen des Lebens vergessen", sagt der Soziologe Sascha Szabo, der schon mehrere Bücher über die Faszination Volksfest und Kirmes geschrieben hat."
Ruhr Nachrichten, 04.08.2017