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Luna Parks

Lunaparks
Auf den Spuren einer vergessenen Vergnügungskultur


Lunaparks – noch Anfang des 20. Jahrhunderts weit verbreitet, sind heute aus dem Bild von Freizeit- und Vergnügungskultur verschwunden. Dabei gab es allein in Deutschland fast ein halbes Dutzend derartiger Parks. Der Hugo-Haase-Park in Hamburg und später der Lunapark Hamburg-Altona bestanden zeitgleich mit den Parks in Dortmund, Köln und Leipzig. In Berlin existierten in dem Zeitraum von Anfang des Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg zeitgleich sogar drei derartige Parks. Sacha Szabo hat dieses Stück Kultur liebevoll aufbereitet und vielfältiges Quellen- und Bildmaterial zusammengestellt. Er fragt: Was macht die Besonderheit dieser Parks aus und wie kam es zu ihrem Verschwinden aus dem Erscheinungsbild deutscher Städte? Er nimmt die Leser mit auf eine spannende Entdeckungsreise zu den Ursprüngen dieser besonderen Begegnungsorte, für die – im Unterschied zu heutigen Parks – Tanzsalons, Bierhallen und Kneipen bestimmend waren und die einen festen Bestandteil urbaner Unterhaltungskultur bildeten.

ISBN 978-3-941310-83-4, 2017, Marburg, 35,00 €

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Randnotizen und Pressestimmen zum Buch

"Auf den Spuren einer vergessenen Vergnügungskultur - Gespräch mit dem Autor Dr. Sacha Szabo"
DLF, 24.12.2017

"Szabo ist eine durch und durch informative, anschauliche und unterhaltsame Spurensuche nachden den Ursprüngen eines wichtigen Teils unserer heutigen Unterhaltungskultur gelungen"
KPR, 02/18

"Deutsche Lunaparks wie etwa der in Berlin-Halensee entstanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach dem Vorbild des Coney Island Luna Parks inNew York. Er bot für damaligeVerhältnisse spektakuläre Attraktionen wie eine Wasserrutschbahn, eine Wackeltreppe oder ein drehbares Haus. Neben dem Park am Halensee gab es in Berlin noch zwei weitere Parks,Hasenheide und der Park Schloss Schönholz. Letzterer nahm ein tragisches Ende: Die Nazis nutzten das Parkgelände von 1940 an als Zwangsarbeiterlager."
Sonntag, 26.07.2018

"Der Hugo-Haase-Park in Hamburg und der Lunapark Hamburg-Altona bestanden zeitgleich mit Parks in Dortmund, Köln und Leipzig, allein in Berlin gab es drei. Sacha Szabo unternimmt mit seinem Buch eine bildreiche Zeitreise in eine längst vergangene Vergnügungstradition."
Rhein-Neckar-Zeitung, 01.09.2018

"'Betrachtet man aus heutiger Sicht die Postkarten', so schreibt Soziologe und "Luna-Park" Experte Sacha Szabo, 'so stellen sie Idealwelten dar, friedliche Orte des entspannten Miteinanders [...] Wir sehen sozusagen die Geburtsstunde der modernen Vergnügungswelten'."
Hamburger Morgenpost, Unser Hamburg, 1/2019

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