Playmobil durchleuchtet

"Playmobil® durchleuchtet
Analysen und Diagnosen des weltbekannten Spielzeugs"

Sie sind nur 7,5 cm groß und doch weltbekannt. PLAYMOBIL® fasziniert seit 40 Jahren Kinder und Erwachsene.

Das Buch „Playmobil durchleuchtet“ geht diesem Phänomen auf den Grund und untersucht das Spielzeug wissenschaftlich. Die Herausgeber Sacha Szabo und Hannah Kreiner konnten eine ganze Reihe namhafter Wissenschaftler versammeln um das Artefakt „Playmobil“ aus dem Blickwinkel verschiedener Wissenschaftsdisziplinen wie Soziologie, Ethnologie, Geschichte, Kunstwissenschaft und Kulturwissenschaften zu untersuchen. Dabei werden die Modernisierungsaspekte, das Geschichtsbild, die Geschlechterverhältnisse und die medialen Reinszenierungen betrachtet.

Die Leserinnen und Lesern erwartet mit diesem Buch, das in der Reihe „Studien zur Unterhaltungswissenschaft“ des Instituts für Theoriekultur erscheint, spannende und unterhaltsame Wissenschaft – einfach Wissenschaft die Spaß macht!

ISBN: 978388830226, Marburg, 2014

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Randnotizen und Pressestimmen zum Buch

"Die zweite Wirklichkeit in Plastik. Der Kulturwissenschaftler Sascha Szabo über 40 Jahre Playmobil"
Sonja Striegl, SWR2 "Kulturgespräch", 27.11.13

"Anhand des Lächelns werden die historischen, markanten Stadien der artifiziellen Familiengeschichte entwickelt und darüber hinaus auch eine alternative Erklärung für das Fehlen der Nase angeboten – diese stützt sich auf die aktuelle soziologische Theorie Bruno Latours."
Speyer Kurier, 03.12.13

"Die Nase des Playmobils" geht Szabo augenzwinkernd auf die Suche nach dem Grund für die fehlende Nase der Playmobil-Figuren. "Ausgangspunkt wird die Nase und das Lächeln des Playmobils sein"
Pirmasenser Zeitung, 09.12.13

"Der "Unterhaltungswissenschaftler" Sacha Szabo aus Freiburg hat dafür eine spannende - nicht ganz ernst gemeinte - These entwickelt. [...] "Von Anfang an nutzten diese Aktanten - der Begriff stammt aus der Actor-Network-Theory - menschliche Akteure, um sich über die Welt zu verströmen", sagt Szabo. Die Playmobils wissen, wie sie die Menschen dazu bringen, ihr Programm umzusetzen. "Es ist also so: Spielst Du mit dem Spielzeug, dann spielt das Spielzeug in Wirklichkeit mit Dir"".
Harald Berlinghof, Rhein-Necker-Zeitung, 14.12.13

"„Das Playmobil zeigt ein freundliches Lächeln, das aber auch hintergründig ist“, so Szabo. Hintergründig ist es deswegen, weil sich das Playmobil bewusst ist, dass wir Teil des Netzwerkes sind, mit der das Playmobil sein Programm verwirklicht. „Sie spielen mit dem Spielzeug, aber das Spielzeug spielt auch mit ihnen“, so der Wissenschaftler."
Christoph Schennen, Speyrer Morgenpost, 13.12.2013

"Das Freiburger Institut, welches sich mit Theoriekultur beschäftigt, nahm den Geburtstag zum Anlass, wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Erfolgsprodukt zu generieren. Es entstand ein Sammelband mit dem Namen "Playmobil durchleuchtet", der von Hannah Köpper und Sacha Szabo herausgegeben wurde."
Markenblick, 08.01.2014

"Der Soziologe und Unterhaltungswissenschaftler hat sich das Playmobil genau angeschaut und darüber ein Buch herausgegeben"
Deutschland Radio Kultur, 13.01.14

"7,5 Zentimeter groß und seit 40 Jahren immer am Grinsen: Das ist ein Playmobil-Männchen. Über 4000 Charaktere gibt's mittlerweile und Dr. Sacha Szabo, hat das Buch Playmobil durchleuchtet geschrieben und kennt alle Charaktere, denn die Figuren haben sich im Lauf der Zeit individualisiert."
SR1, 30.01.2014

"Playmobil wird heuer 40 Jahre alt. In den Kinderzimmern der Welt leben inzwischen rund 2,7 Milliarden Figuren der fränkischen Firma. Sie kommen ohne Nase aus, wofür der Wissenschaftler Sacha Szabo seine eigene Interpretation hat."
Fränkischer Tag, 24.01.14

"Der Sozialwissenschaftler Sacha Szabo hat die Playmobil-Welt durchleuchtet"
Kurier, 14.02.14

Seit 40 Jahren kann man nun mit den beliebten Plastikmännchen ganze Welten erschaffen: Ob Ritterburg, Bauernhof oder Polizeirevier – es gibt eigentlich nichts, was es nicht gibt. Und nun hat der Soziologe Dr. Sacha Szabo einmal das Phänomen "Playmobil durchleuchtet" und im gleichnamigen Buch soziologisch und pädagogisch analysiert.
Radio1 "Die Profis", 22.02.14

"Ich kann jedem heute noch interessierten Playmobil-Freund empfehlen in das Buch Playmobil durchleuchtet zumindest mal reinzuschauen, es ist stellenweise extrem spannend und man hat oft diesen „Ahhhh-Effekt“, den ich so schwer beschreiben kann. Schaut einfach selbst mal rein, es lohnt sich."
mediennerd.de, 25.02.14

"Wie an einem Seismographen ließen sich an dem Spielzeug gesellschaftliche Veränderungen ablesen, schreiben die Herausgeber des Buches "Playmobil durchleuchtet", Sacha Szabo und Hannah Köpper. Die Kulturwissenschaftlicher belegen das mit der Wandlung der Figuren."
Fürther Nachrichten, 03.06.14

"Die Forscher sehen darin ein Spiegelbild der Gesellschaft. Wie an einem Seismographen ließen sich an dem Spielzeug gesellschaftliche Veränderungen ablesen, schreiben die Herausgeber des Buches „Playmobil durchleuchtet. Wissenschaftliches Analysen und Diagnosen des weltbekannten Spielzeugs“, Sacha Szabo und Hannah Köpper."
Frankfurter Rundschau, 09.06.14

"Mit Bauarbeitern, Rittern und Indianern fing alles an. Seit 40 Jahren spielen Kinder in aller Welt mit Playmobil. Kulturwissenschaftler haben nun das weltbekannte Spielzeug analysiert. Das Ergebnis dürfte viele überraschen."
BR1, 13.06.14

"Seit den 1970er-Jahren auf dem Vormarsch feiern die Figuren heute Kultstatus. Grund genug für zwei deutsche Wissenschafter, dem Phänomen Playmobil einmal richtig auf den Grund zu gehen. «Playmobil durchleuchtet» heisst das Buch, in welchem Sacha Szabo und Hannah Köpper das beliebte Spielzeug nicht nur geschichtlich, sondern auch sozio und ethnologisch untersuchen."
Aargauer Zeitung/ Die Nordwestschweiz/ Schweiz am Sonntag, 05.08.14

"Der Sozialwissenschaftler Sacha Szabo hat die Playmobil-Welt durchleuchtet und sagt dazu: "Sie hatte ein kleines Hängerkleidchen, keine Brüste, das Geschlecht war sozial konstruiert.""
Der Kurier, 06.09.2014

"Playmobile Spielkultur. Das Wechselspiel von Gesellschaft, Kultur und Spielzeug am Beispiel "Playmobil""
Kultur & Technik, 1/2015

"Die kleine Spielfigur sollte aus Sicht der Wissenschaft untersucht werden. [...] Herausgekommen ist nun ein ganz besonderes Stück Unterhaltungswissenschaft. Denn, wenn auch viele der Arbeiten wissenschaftlich erarbeitet sind, so sind sie doch immer mit einem Augenzwinkern zu lesen."
KPR, Nr 209, 12/2014

"Im Rahmen des umfangreichen Begleitprogramms zur Ausstellung bot der Freiburger Soziologe Dr. Sacha Szabo vom Institut für Theoriekultur im Rahmen eines Vortrags alternative Erklärungen für das Fehlen der Nase bei der Spielfigur."
Speyer-Report, 04.11.2014

"Selbst Wissenschaftler beschäftigen sich inzwischen mit der Figur."
Pro 7, Galileo, 27.11.2014

"Wann gibt es den Playmobil-Mohammed, Herr Szabo?". Sacha Szabo, 45, analysiert als Soziologe die Phänomene des deutschen Alltags, unter anderem Spielzeug.
Der Spiegel, 9/2015

"Playmobil ist Lebenshilfe, sagt der Soziologe Sacha Szabo. Er würdigt die Spielzeugwelt, deren Begründer jetzt gestorben ist."
Züricher Tagesanzeiger, 09.06.2015

"Sacha Szabo, Spielsoziologe und Mitautor des Buchs „Playmobil durchleuchtet“, weiß, wo der Erfolg der kleinen Plastikmännchen herrührt: „Im Zentrum von Playmobil steht eine stilisierte menschliche Figur, während bei Lego das Bauen und die Technik im Mittelpunkt stehen.“ Das mache Playmobil für Kinder besonders attraktiv, weil sie so ihre Umwelt nachspielen können und das, was sie im Alltag erleben. Ein großer Vorteil gegenüber Lego ist laut Szabo die strukturelle Offenheit, die den Mythos Playmobil begründete. „Die Figuren waren anfänglich noch universell einsetzbar – mit einem Handgriff konnte aus einem Bauarbeiter ein König werden – eine phantastische Utopie.“
Wirtschaftswoche, 02.06.2016

"Spielzeug ist tatsächlich ein Seismograf und tatsächlich für die, die das Spielzeug gar nicht mehr so präsent haben: Es hilft wahnsinnig, wenn man in einem Spielzeugladen die Packungen anschaut, und schaut, was dort vermittelt wird, es ist unser Alltag, der uns so gar nicht bewusst ist."
Deutschlandfunk, 14.07.2016