U-Wissenschaft

Unterhaltungswissenschaft. Populärkultur im Diskurs der Cultural Studies

Unterhaltungswissenschaft bringt zusammen, was scheinbar nicht zusammengehört: Sie verknüpft Theorien mit Gegenständen, auf die Theorien nur selten oder nie angewandt wurden. Die Beiträge dieses Bandes untersuchen die medientheoretische Bedeutung der Graffittis an den Wänden, die Identitätsprobleme Commander Datas auf dem Raumschiff Enterprise, den kolonialen Diskurs im Dschungelbuch und die postmoderne Geschlechterkonstruktion in Online-Rollenspielen. Mit Hilfe kultursoziologischer Theorien beantworten sie, warum die Schlümpfe so beliebt sind, ob man Herr der Ringe als Kriegserklärung gegen die Moderne verstehen muss und was es mit dem Phänomen Zeit in Terminator 2 auf sich hat.


ISBN: 978-3828896352, Marburg, 2008

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Randnotizen und Pressestimmen

"Die Schlümpfe sind Plastikfiguren, Sammlerstücke - und Thema für die Wissenschaft. Ein Soziologe erklärt, warum sie so beliebt sind."
Süddeutsche Zeitung, 23.10.2008

"Was für andere Menschen einfach dem reinen Vergnügen gilt, wird für Szabo zum Forschungsgegenstand: Die Menschen in und an diesen Attraktionen interessieren ihn – wie sie an diesem Ort ihre innersten Triebe und Sehnsüchte ausleben. Seit seinen Kirmesforschungen hat er den Bereich der Wissenschaft von der Unterhaltung nicht mehr verlassen. Als Gastdozent an der Universität Freiburg bietet er Seminare an, als freiberuflicher Forscher betreibt er das Netzwerk "Institut für Theoriekultur" – alles im Namen der Unterhaltungswissenschaft."
Badische Zeitung, 27.03.09

"In Bad Krozingen gibt es einen Soziologen, der zweimal hinschaut, wenn er ein beschmiertes Wahlplakat sieht, wie es dieser Tage an jedem dritten Laternenpfahl herumhängt. Sacha Szabo versucht, Regelmäßigkeiten in der gepimpten Wahlpropaganda festzustellen."
Fudder, 11.09.2009

"Der Soziologe Sacha Szabo ist ein Fan von Alltagsphänomenen. Der promovierte Unterhaltungswissenschaftler aus Freiburg forscht zu Spielzeug, Computerspielen oder Filmen. Zudem leitet er das Institut für Theoriekultur. Wir sprachen mit ihm über die Simpsons."
Offenburger Tageblatt, 25.08.2012

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